Unser Leitbild in 10 Fakten

„Der Situationsansatz ist eine Einladung, sich mit den Kindern auf das Leben einzulassen.“
Jürgen Zimmer, Begründer des Situationsansatzes

In unseren Kitas arbeiten wir nach dem Situationsansatz. Wir betrachten unsere Einrichtungen als einen Ort der Geborgenheit, des Erlebens und des Lernens. Gemeinsames Tun, das Spielen, Basteln, Experimentieren, Singen, Feste feiern, Ausflüge machen und zusammen lachen sind aus unserer Sicht die besten Voraussetzungen für Kinder, die Welt zu entdecken und zu erobern, kurz gesagt um zu lernen. Wir pfelgen eine partnerschaftliche Kooperation mit den Eltern, als Experten für ihr Kind.

1. Der Situationsansatz
Unsere pädagogische Arbeit beruht auf den Grundsätzen des Situationsansatzes und wird in unserem Alltag gelebt. Im Hinblick auf die sich ständig und rasant wandelnde Welt, ist es ein besonderer Schwerpunkt dieses Konzeptes eine Chancengleichheit für alle Kinder zu gewährleisten, unabhängig ihrer sozialen und kulturellen Herkunft. Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist es, die Kinder zu befähigen eigenständig, sachkompetent und im Sinne der Gemeinschaft handeln zu können. Dabei liegt der Fokus stets auf der aktuellen Lebenssituation der Kinder und deren Familien.

2. Natur erleben
Die Kita LUfanten legt im Rahmen der Kreativitätsentwicklung der Kinder großen Wert auf das Erleben, Entdecken, Erforschen und Gestalten in und mit der Natur. Unsere Umwelt soll mit all ihren Reizen ein Ort für Spiel, Spaß und Kreativitätsentfaltung für das Kind sein. Die Kinder dürfen die einzelnen Elemente kennenlernen, sich diesen öffnen und Neues entwickeln.
Wir unternehmen regelmäßig Ausflüge in die umliegenden Wälder und Parks und geben den Kindern die Möglichkeit, ihr Umfeld zu entdecken.

3. Eingewöhnung
Für Kinder, wie auch für die Eltern, ist der Übergang zur Außer-Haus-Betreuung ein großer Schritt. Beide Seiten müssen dabei einen Ablösungsprozess durchlaufen. Für die Eltern bedeutet dies, dass sie ihr Kind neuen - zunächst einmal fremden - Bezugspersonen anvertrauen müssen. Die Eingewöhnung in unseren Kitas ist an das „Berliner Modell“ angelehnt. Im Fokus steht dabei zunächst der Bindungs- und Beziehungsaufbau zwischen dem Kind und der_m zuständigen Bezugserzieher*in. Ziel ist es, eine vertrauensvolle Basis zwischen allen Beteiligten zu schaffen. Die Eingewöhnungzeit richtet sich nach der individuellen Lebenssituation des Kindes und kann mehrere Wochen dauern.

4. Tagesablauf - ein Beispiel:
  • 7.30 Uhr: Beginn des Kita-Tages
  • 7.30 Uhr – 9.00 Uhr Frühstück: Die Kinder haben die Möglichkeit bis 9.15 Uhr am gemeinsamen Frühstück teilzunehmen. Parallel findet im Gruppenraum die „Freispielzeit“ statt, an der alle Kinder teilnehmen können.
  • 9.30 Uhr Start der individuellen Gruppen:
    - gemeinsamer Morgenkreis
    - „Freispielphasen“ die abwechslungsreich und situativ durch Aktivitäten, Angebote, Projekte und Ausflüge gestaltet werden.
  • 12.00 Uhr Mittagessen und anschließende Mittagsruhe bei Bedarf
  • Ab 14.15 Uhr bieten wir einen frisch zubereiteten Snack an.
  • 15.00 Uhr – 16.30 Uhr:
    Aktive Gestaltung von Spielsituationen.
  • Ab 16 Uhr klingt der Tag aus.
  • Um 16.30 schließt die Kita.

5. Fachkräfte
Die pädagogischen Fachkräfte sind Bildungs-und Entwicklungsbegleiter der Kita-Kinder. Sie nehmen eine unterstützende und zugleich partnerschaftliche Funktion ein mit dem Fokus auf die individuellen Besonderheiten jeder einzelnen Familie und deren Kind/er. Die Zusammenarbeit mit der Familie ist durch ein sog. „Begleitpersonensystem“ organisiert. Sowohl die Eltern als auch die Kinder haben durch die Zuweisung einer_s Mitarbeiter*in zuverlässige Partner zur Kommunikation und zur Begleitung der individuellen Prozesse (z.B. die Eingewöhnung, den Übergang in die Schule usw.). Mit der Begleitperson werden darüber hinaus regelmäßige Entwicklungsstandsgespräche umgesetzt, die den Eltern Auskunft über den Alltag des Kindes in der Kita und die individuelle Entwicklung geben. Darüber hinaus sind die Fachkräfte auch miteinander im regelmäßigen Austausch und werden durch regelmäßige Reflexion und Supervision unterstützt.

6. Ernährung
Die Kita LUfanten wird täglich von dem BIO- Caterer Caduli beliefert. Das Mittagessen wird aus 100% kontrolliert biologischen Zutaten hergestellt, das betrifft auch Fisch und Fleisch. Bei unserem Caterer wird täglich frisch gekocht und pünktlich zum Mittagessen an uns geliefert. Der Wochenplan gestaltet sich auf Grundlage des Ernährungskonzeptes Optimix.
Das heißt für unsere Kinder gibt es Fleisch, wie auch Fisch jeweils einmal in der Woche und vegetarisches Essen jeweils drei Mal in der Woche. Grundlegend ist das Angebot an täglichem Obst, Gemüse oder Salat. Die Mahlzeiten sind überwiegend gluten- und laktosefrei.

7. Schließtage
Die Kita plant ca. 15 Schließtage pro Jahr. Diese werden zu Beginn eines jeden Kitajahres gemeinsam mit dem Elternausschuss festgesetzt und allen Familien frühzeitig mitgeteilt. Schließtage werden eingesetzt, um den Fachkräften die Möglichkeit zu geben, sich als Team weiterzubilden. Dabei stehen die Reflexion der pädagogischen Prozesse, sowie die Weiterentwicklung der Konzeption im Fokus. Während der Semesterferien im Sommer hat unsere Einrichtung eine Ferienbelegungszeit von sechs Wochen. In dieser Zeit können die Fachkräfte Urlaub nehmen und Energie tanken. Für die Familien heißt das, dass die Kinder innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens für mindestens eine Woche Zuhause eine Kita-Pause machen müssen.

8. Elternabende und Elternbriefe
Um wichtige Inhalte und Themen gemeinsam mit allen Eltern und Familien kommunizieren zu können, finden regelmäßig Elterninformationsabende statt. Dazu lädt die Kitaleitung frühzeitig ein. Regelmäßig erscheinende Elternbriefe informieren über aktuelle Projekte, anstehende Aktionen oder auch Veränderungen, welche sich im Kitaalltag ergeben.

9. Elternausschuss
Der Elternausschuss vertritt die Belange und Anliegen der Familien in der Kita. Er unterstützt aktiv und plant gemeinsame Aktionen. Der Elternausschuss wird jährlich von allen Elternpaaren gewählt und tagt regelmäßig mit der Kitaleitung.

10. Rechtliche Basis
Unsere pädagogische Arbeit stützt sich auf die Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz. Gesetzliche Grundlagen sind das achte Sozialgesetzbuch (insbesondere die §1, §8 und §22 bis §26), das Kindertagesstätten Gesetz RLP, das Kinderförderungsgesetz, das Bürgerliche Gesetzbuch und das Grundgesetz.

Wichtige Links für Eltern: