Petition- Nothilfefonds für Studierende in der Corona-Krise

Das Studierendenwerk Vorderpfalz ist Dienstleister rund ums Studium, also zuständig für Essen, Wohnen, Beratung und Kita an den zugehörigen Standorten. Gerade der Beratungsbedarf im Bereich Finanzen und Soziales ist seit Beginn der Corona-Krise um ein Vielfaches gestiegen.
Mit großer Dringlichkeit appelliert das Studierendenwerk Vorderpfalz an den rheinland-pfälzischen Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf im Rahmen einer Petition, den finanziellen Nothilfefonds für Studierende an den vier vom Studierendenwerk Vorderpfalz betreuten Standorten Landau, Ludwigshafen, Worms und Germersheim mit zusätzlichen staatlichen Geldern aufzustocken. Die Hochschulen der jeweiligen Standorte unterstützen die Petition.

Petition- Nothilfefonds für Studierende in der Corona-Krise
„Wir haben als Studierendenwerk einen sozialen Auftrag gegenüber den Studierenden an den von uns betreuten Hochschulstandorten - auch und gerade was die Unterstützung und Beratung während der Corona-Pandemie angeht“ erklärt Andreas Schülke, Geschäftsführer des Studierendenwerks Vorderpfalz. „Wir haben ein reguläres Budget für Nothilfeunterstützung von rund 48.000 Euro jährlich um Studierenden, die in finanzielle Notsituationen geraten, unter die Arme zu greifen“, erklärt Schülke weiter. Die Nachfrage sei seit Beginn der Corona-Krise allerdings um das Sechs- bis Zehnfache gestiegen. „Intern konnten wir bereits Mittel umwidmen – statt studentische Projekte zu fördern, unterstützen wir damit jetzt zusätzlich Studierende, die durch die Corona-Pandemie unverschuldet in finanzielle Not geraten sind. Wir müssen davon ausgehen, dass die Nachfrage zur finanziellen Unterstützung weiter steigen wird.“
So erklärt auch der Präsident der Hochschule Ludwigshafen Prof. Dr. Peter Mudra, einer der sechs Unterzeichner der Petition, dass „die Zahl der Anträge auf Nothilfe bereits deutlich angestiegen ist, der Peak noch nicht abzusehen und die Bereitstellung von finanziellen Hilfen für viele Studierende existentiell ist.“ Unterzeichnet ist die Petition außerdem für das Studierendenwerk Vorderpfalz von dessen Verwaltungsratsvorsitzenden Prof. Dr. Jendrik Petersen und dem Geschäftsführer Andreas Schülke. Von der Vizepräsidentin der Universität Koblenz-Landau Campus Landau Prof. Dr. Gabriele Schaumann, dem Präsidenten der Hochschule Worms, Prof. Dr. Jens Hermsdorf und Dr. Doris Kinne, Dekanat der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Fachbereich 06, Germersheim. Gemeinsam wollen sie dem Ziel der Petition Nachdruck verleihen und dem Wissenschaftsminister des Landes Rheinland-Pfalz die Notwendigkeit der Unterstützung durch Landesmittel verdeutlichen. Wird der Nothilfefonds mit zusätzlichen staatlichen Geldern aufgestockt, können dadurch die unmittelbaren Folgen der Corona-Krise für Studierende, die unverschuldet in eine finanzielle Notsituation gekommen sind, abgemildert werden.

Hier gibt's die Petition zum Download:
News from 17/04/2020Back to overview